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Bericht von heut morgen, jetzt sitze ich wieder vor der Mensa, die Sonne scheint nicht, es ist kalt!

Salut! Auch wenn ich mich wiederhole: es ist ääääätzend kein Internet zu haben!! Sitze jetzt gerade vor der Mensa (zwar in der Sonne, aber trotzdem...) und habe mich über den Account einer Bekannten, die im Science-Gebäude gegenüber studiert eingeloggt. Die Verbindung ist mies, aber was soll man machen... Habe gerade verschiedene Karten und Kataloge mit Infos über Fassadenbeleuchtung heruntergeladen. Und gleich ist natürlich mein Akku wieder leer, is ja klar... Hab nachher noch gut zu tun. Aber da bin ich selber Schuld, war die letzten 3 Abende weg und hab gestern dann den halben Tag verpennt - aber man will ja auch mal ausgehen und nicht nur schuften! Noch eine kleine Anmerkung, dann ist der "schlechte-Laune-motz-Absatz" vorbei: alle Studenten haben hier momentan eine Woche Ferien AUSSER die Architekturstudenten! Ist das zu fassen?? In jedem Land haben wir die Arschkarte gezogen.

So. Donnerstag abend waren wir auf einer Studentenparty. Bisher die 2. Das unfaire daran: die Preise! Allein der Eintritt kostet 12€, dann ein Bier 3€ und ein buntes Gesöff welches sich unverschämterweise "Cocktail" nannte und in einem kleinen Plastikbecher serviert wurde, kostete ebenfalls 3€.. Die 1. Party war noch schlimmer: Eintritt 10€ und es gab kein Bier! Nur kleine Plastikbecher mit Mischgetränken in den Alkoholstärken null - untrinkbar. Je nachdem wie besoffen derjenige hinter der Bar grad war. (Merke gerade, das gehört eigentlich noch zum schlechte-Laune-motz-Absatz...)

Naja, lange Rede kurzer Sinn: die Party am Donnerstag war so lala, mein Alkoholspiegel nachher doch ohlala und ich hatte Freitag morgen um 9 Projekt. Da ich, Martina und Noemi diese Woche unser Projekt gewechselt hatten - aus Gründen, die ich hier nicht weiter erläutern möchte, sonst gehörts wieder in den 1. Abschnitt – war das unsere 1. Veranstaltung bei Madame Sarano. Da will man natürlich nen guten Eindruck machen. Nach 3 Stunden Schlaf und einem noch nicht wieder auf null gesunkenen Alkoholspiegel gestaltet sich das leider noch einmal extra schwierig. Und wie das so ist, war ich natürlich diejenige, die direkt neben der Professorin saß und IMMER als 1. nach meiner Meinung gefragt wurde – und Madame Sarano fragt viel und redet viel und gibt uns viele Texte zum lesen – natürlich alles auf Französisch, is ja klar. Jetzt kommt allerdings das Positive: dank meiner Müdigkeit & meines Katers, dachte ich nicht wirklich viel darüber nach, dass mein Französisch nicht das Beste ist und redete einfach drauf los. Ergebnis: überraschend gut! Also zumindest hielt mich keiner für sprachbehindert und ich hab einigermaßen angemessene Antworten gefunden. Welch ein Erfolg!

Das wurde dann Freitag abend auch direkt in der Stadt zelebriert. Nach einer zunächst nicht enden wollenden Odyssee mit mehreren Zwischenstationen, an denen wir auf uns bekannte Spanier warten sollten, kamen wir irgendwann in er tiefsten nacht in einer mittlerweile zu unserem Stammschauplatz avancierten Diskothek namens „Trolleybus“ an. (Kurzer Exkurs über spanische und italienische Pünktlichkeit: NICHT EXISTENT!!! Die Frauen kommen alle mindestens 45min zu spät. Ich könnte jedes Mal ausrasten. Mittlerweile weiß das auch so ziemlich jeder. Ist halt die deutsche Pünktlichkeit. Was soll ich da machen, ich HASSE nun mal warten.) Nun gut. In der Diskothek verweilte man dann auch bis in die frühen Morgenstunden. Das große Plus dieses Etablissements ist: kein Eintritt und schließt nicht vor 8. Das Minus: horrende Getränkepreise. Allerdings konnten wir (der weiblich Part unserer Gruppe zumindest) das an diesem Abend geschickt umgehen, da es an spendablen Polen und Franzosen nicht mangelte. Und zu nem gratis Bier (Normalpreis 5€ ) und mehreren gratis Wodka+x Mischungen (Normalpreis 6€ ) sagt man doch nicht nein. Fazit: der 1. Bus am morgen um 5 wurde nicht genommen, man kam etwa gegen 7 in der Studentenstadt an und verschlief ¾ des Samstages.

Aus diesem Grunde müsste ich jetzt auch schleunigst anfangen was für die Uni zu schaffen. Ein Beleuchtungskozept steht noch aus, sowie die Umgebungsanalyse des Projektstandortes. Projektstandort ist Hyères, nähe Toulon. Der Ort wurde von uns am vergangenen Mittwoch besucht – dem einzigen Regentag in den letzten 2 Wochen. War ja klar. Wegen der vielen Sonnenstunden, der hohen Temperaturen und dem niedrigen Regenrisiko ein reines Urlaubsparadies – und unsere Fotos sehen aus wie ausm tiefsten England. Für die Standortanalyse sehr dienlich.

Wers noch nicht gemerkt hat: ich schreibe heute ungewöhnlich viel. Wer noch nicht weiß warum: ich drücke mich vor der Arbeit. Mal wieder. Wie immer.

Gestern abend waren wir bei Carmine, einem der Italiener zum Essen eingeladen. Der wohnt zum Glück in einer großen WG, so dass die anwesenden 25 Gäste gerade so unterkommen konnten. Es gab natürlich Pasta. Außerordentlich gute Pasta. Und Wein. Da JEDER eine Flasche Wein mitbringen sollte, und dies auch getan hatte, war davon reichlich vorhanden. Und kurz nach Mitternacht alles leer. Und obwohl die meisten der anderen noch in die Stadt feiern gingen, machten wir uns zu viert auf zum letzten Bus, um den heutigen Tag zum Arbeiten nutzen zu können. Scheiß Pflichtbewusstsein!

Neue Erkenntnisse der Woche:
1. Auch im Ausland kann keiner seine landesspezifischen Verhaltensweisen ablegen.

2. Die Damen vom Studentenwerk wollen einem nicht helfen. Nähere Erläuterung dafür gibt es an diese Stelle keine, sonst wird die Seite aufgrund meiner Ausdrucksweise von der Regierung zensiert.

3. Die Zeit wurde heute umgestellt. Ohne Fernsehen und Radio kriegt man das leider gar nicht mit. War etwas erstaunt, als ich heute morgen auf meinem Laptop eine andere Uhrzeit las, als auf meiner Armbanduhr. Nach kurzer Diskussion mit 2 weiteren ahnunglosen Verwirrten, kamen wir zu dem Schluss: Aha! Winterzeit! Nun gut. Eine Stunde mehr zum arbeiten

4. Wenn am Supermarkt die Öffnungszeit 8-21Uhr steht, sollte man damit rechnen, um 20:40 schon nicht mehr hereingelassen zu werden. Danke, ihr Penner!

Mit diesem Satz kann ich natürlich nicht aufhören. Deshalb noch kurz: wer mich besuchen möchte, kann das gerne tun. Also wer mich in meiner 9m² Wohnbox besuchen will ist herzlichen Willkommen

 

26.10.08 17:30
 



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